Ein Leben zwischen den Kulturen.
Wer an Japaner denkt, der wird automatisch an ein Gehänge von Kameras,
ständiges Klicken und Blitzlichtgewitter erinnert – scheinbar ein
ansteckendes japanisches Phänomen. Wie sonst ist es zu erklären, dass
Mark Hachmann nach seinen ersten Kontakten mit der japanischen Kultur auch gleich
seine Leidenschaft für die Fotografie entdeckte:
1978 in München geboren reiste er 1993 zum ersten Mal nach Tokio. Seit
dem fasziniert ihn das japanische Leben und die Kontraste zwischen Tradition
und Moderne.
1999 bei seinem zweiten Besuch in Japan und einer 6monatigen Reise quer durch
das Land begann er das Lebensgefühl und die andersartige Denkweise Japans
fotografisch festzuhalten. Dabei waren es vor allem Alltagssituation, die Mark
Hachmann immer wieder eindrucksvoll in Szene setzte.
Keines seiner Bilder wirkt jedoch wie eine Momentaufnahmen. Jedes erzählt
eine kleine Geschichte zwischen den kulturellen Zwängen und den gesellschaftlichen
Extremen Japans.
Begeistert von der Andersartigkeit fasste er nach seiner Rückkehr in München
den Entschluss,
sein Interesse an Japan durch ein Japanologie-Studium an der Ludwig-Maximilians-Universität
weiter zu vertiefen.
Mit einer neuen Bilderreihe von seinem letzten Tokio-Besuch 2002 beweißt
Mark Hachmann erneut sein einmaliges Gespür für die widersprüchlichen
Momente des japanischen Alltags und gibt einen faszinierenden Einblick in den
Unterschied zwischen westlicher und östlicher Welt.
Aber sehen Sie selbst... inhalt